Ziele

Die Direktive 2010/31/EU legt fest, in welchen Bereichen alle Mitgliedsländer aktiv werden sollten. Folgende Bereiche lassen sich mit dem Projekt in Verbindung bringen:

  • Ermittlung und Formulierung wichtiger Definitionen, zum Beispiel eines „fast nullenergetischen bzw. emissionsfreien Gebäudes", einer „maßgeblichen Renovierung" eines Gebäudes, des „kostenoptimalen Niveaus" (Energieeffizienzniveau, das die Minimalkosten während des geschätzten wirtschaftlichen Lebenszyklus eines Gebäudes berücksichtigt) und integrierter Systeme, einschließlich vor allem solcher Systeme, die Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugen.
  • Einschätzung der Mindest- und Höchstanforderungen bezüglich Energieeffizienz für Gebäude und äußere Gebäudeteile (allen voran die Mindestanforderungen an Gebäudehüllen, die maßgeblichen Einfluss auf die Energieeffizienz haben), um ein kostenoptimales Niveau zu erreichen sowie die vorgeschlagene Lösung nach Ende des Projekts zu validieren und weiterzuentwickeln.
  • Verwendung erneuerbarer Energien einschließlich Energieerzeugung vor Ort oder in der Nähe, die bei der Planung schon früh als Hauptenergiequelle für ein Gebäude erwogen werden sollte und ausschlaggebend für seine positive, gegen null gehende oder sehr niedrige Energiebilanz bzw. Emission ist.

Das wichtigste Konzept des Projekts, die Entwicklung von Aufbau und Technik der neuartigen Fassade, umfasst ökologische, wirtschaftliche, soziale und technische Elemente. Alle Aktivitäten, die im Rahmen des Projekts durchgeführt werden, zielen darauf ab, die Umweltauswirkungen des endgültigen Produkts zu verringern, von der Senkung von Emissionen während des Herstellungsprozesses bis zur Reduzierungen der Auswirkungen der Produktentsorgung; den Aktivitäten liegen aber nicht nur Umweltgedanken zugrunde, sondern sie sind auch relevant für die Volkswirtschaft und die soziale Situation der Bürgerinnen und Bürger. Das Projekt verfolgt die Integration ökologischer (Umwelt), sozialer (Fairness) und geschäftlicher (Finanzen) Ziele der Produktion und des Betriebs der Fassade, um ein Gleichgewicht zwischen ökologischen und wirtschaftlichen Notwendigkeiten zu erzielen.

Der zentrale Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Entwicklung von Technologien zum Klimaschutz durch verbesserte Energieeffizienz, und zwar durch die Förderung von Energieeffizienz von Gebäuden und die Entwicklung innovativer Ansätze in der Fassadentechnik, um das Ziel der emissionsfreien Gebäude zu erreichen.

Zur Sicherstellung von Konsistenz und in Berücksichtigung des Prinzips der gleichwertigen Partnerschaft sind die Projektziele, die in Polen und Deutschland erreicht werden sollen, dieselben, und zwar folgende:

  1. aktuelle und zukünftige technische Anforderungen für Energieeffizienz von Gebäuden zu bestimmen, um CO2-Emissionen zu verringern und sie nachhaltiger zu machen;
  2. bestehende Defizite hinsichtlich Energieeffizienz in beiden Ländern zu messen und technologiebasierte, integrierte erneuerbare Energiesysteme zu entwickeln, mit Blick auf die Maximierung der Ausnutzung des Tageslichts und andere Faktoren, die zur Klimafreundlichkeit von Gebäuden beitragen;
  3. ein Bündel von Kriterien für die Optimierung zu entwickeln (Energie und Funktionalität), die auf Gebäudeeigenschaftssimulationen beruhen, und mögliche architektonische Lösungen vorzuschlagen, einschließlich des Baus von optimierten Außenwandsystemen für Gebäude.

Events this Month

Dezember 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

GPEE Newsletter

Next Events

Keine Termine


Gefördert vom BMBF

Ministry of Science and Higher Education